oben: Warnschild vor der Sektorengrenze.

Trotz der Konferenzen von Jalta und Teheran konnten sich die Siegermächte (UdSSR, USA, Großbritannien und später Frankreich, das ebenfalls beteiligt werden sollte) nicht auf eine gleiche Politik für Deutschland einigen. Deshalb teilten sie Deutschland auf: Die Gebiete östlich der Oder/Neiße-Linie wurde unter polnische Verwaltung gestellt. Dies war sozusagen die Entschädigung für Polen für die Gebietsverluste im Osten Polens, die die UdSSR nach dem Krieg behielt. Ostpreußen wurde zum Teil unter polnische und zum Teil unter sowjetische Verwaltung gestellt.

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oben: Strassenschild der BRD - zum Gedenken an den Aufstand in der DDR vom 17. Juni 1953.

 


oben: Konrad Adenauer (1949-1963), der erste Deutsche Bundeskanzler.

Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler (1949-1963) der Bundesrepublik Deutschland. In seiner langen Amtszeit prägte Adenauer als Regierungschef, zeitweise auch als Außenminister (1950-1955), wesentlich die Innen- und Außenpolitik der Bonner Republik.
Adenauer wurde am 5. Januar 1876 in Köln geboren. Der katholische Jurist hatte seine politischen Prinzipien aus Erfahrungen gewonnen, die noch in die Folgezeit des Bismarck'schen Kulturkampfes (1871-1887) zurückreichten. 1906 schloss er sich dem Zentrum an und war seit 1917 Oberbürgermeister von Köln und seit 1920 zugleich Präsident des Preußischen Staatsrates, bis er 1933 von den Nationalsozialisten aus beiden Ämtern entfernt wurde. 1944 war Adenauer einige Monate lang in Haft.



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oben: "Kopfgeld": 40 Deutsche Mark.

Dem wirtschaftlichen Wiederaufbau und der Durchführung des Marshallplans stehen vor allem die desolaten Währungsverhältnisse entgegen. Seit Kriegsende war eine Währungsreform aufgrund der Uneinigkeit des Alliierten Kontrollrates verschleppt worden. Nach dem Scheitern der Viermächte-Regierung bereiten die Westmächte, vor allem die Amerikaner, eine Währungsreform allein in ihren Besatzungszonen vor. Schon im Oktober 1947 wird in den USA neues Geld gedruckt. Am 18. Juni 1948 geben die Militärregierungen über alle Rundfunksender die Durchführung der Währungsreform am Sonntag, dem 20. Juni 1948 bekannt.

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Zusammen mit der Währungsreform und dem Abbau der Zwangswirtschaft wird 1948 in den drei Westzonen die Soziale Marktwirtschaft eingeführt. Dieser von Alfred Müller-Armack geprägte Begriff kennzeichnet ein Wirtschaftsmodell, das bei grundsätzlicher Unterstützung der wirtschaftlichen Freiheit zugleich die Regulierungs- und Kontrollfunktion des Staates betont, um unsoziale Auswirkungen zu verhindern und "Wohlstand für alle" zu schaffen. Zu den staatlichen Aufgaben zählt vornehmlich der Schutz des freien Wettbewerbs, die Steuerung der Einkommens- und Vermögensverteilung und die Regelung der Struktur- und Finanzpolitik.

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links:
Ludwig Erhard bei Vorstellung seines Buchs: "Wohlstand für alle".

 

rechts:
"Care"-Packet.

 

Wenn man an die Anfänge nach dem 2. Weltkrieg des bescheidenen Autobaus in Deutschland zurück blickt, werden alte Erinnerungen an den Volkswagen wach. Er brachte 1949 alles ins Laufen, der VW Käfer. Mit dem von Ferdinand Porsche entwickeltem Auto machten sich viele auf den mühsamen Weg an Küste um zum ersten Mal wieder Urlaub zu machen.

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rechts:
MIFA aus dem Jahre 1954.

 


links: Bus von 1954. oben: Busanhänger.

 

© 2002 by christoph hoffmann, johannes spitzbart & martin werner.